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Eintracht Zwickau - Fortuna 97 3:3 (1:0) PDF Drucken E-Mail

Regenschlacht bei der Eintracht endet nach Auf und Ab für beide Teams mit einem gerechten Unentschieden

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Einer der vielen Sturmläufe der Fortuna in Hälfte zwei, hier allerdings ohne Torerfolg.

Die Ausgangslage bot Stoff für einen echten Fußball-Krimi: Fortuna konnte mit einem Sieg alles klar in Richtung Aufstieg machen. Die Eintracht könnte unserem Team nochmals richtig gefährlich werden, wenn sie die Punkte auf dem heimischen Polizeisportplatz behalten. Die Rot-Weißen begannen mit einer ganz anderen Körpersprache als noch 2 Wochen zuvor gegen Schneckerbitz. Mit viel Schwung erspielte sich das Team von Eric Jacob Torchancen. Wobei vor allem Torsten Wolff die Führung auf dem Fuß hatte. Ein guter Pass in den freien Raum auf Christian Foltas brachte die Gastgeber in Schwierigkeiten. Der Gegenspieler kam zu spät und Schiedsrichter Wolfgang Köhler aus Königswalde blieb nichts anderes übrig, als Strafstoß zu geben. Klingenberg trat an und fand leider in Torhüter Sarfert seinen Meister. Nach diesem Schock kam die Eintracht besser ins Spiel. Nach weitem Einwurf konnte Keeper Pyrdok nur abklatschen. Von Klingenbergers Rücken sprang der Ball über den Innenpfosten ins verwaiste Fortuna-Tor. Romanowsky hatte zwar noch den Ausgleich auf dem Kopf, doch die 97er mussten mit dem 0:1-Rückstand in die Kabinen gehen.

Auch im zweiten Durchgang konnte unser Team trotz großem Kampf keine Dominanz erzeugen. So mussten zwei Jendrizek-Einwürfe herhalten, um das Spiel zu drehen. Nach Einwurf von links kam der Ball über den eingewechselten Sascha Vogelsang zum langen Pfosten, wo Christian Treichel nur einnicken musste. Wenig später kam der Ball von rechts und Rick Klingenberger köpft ins kurze Eck. Die Gastgeber gaben sich nicht auf. Doch auch das zweite Eintracht-Tor kam sehr glücklich zustande: Nach einer Ecke von rechts prallte der Ball von einem Fortuna-Spieler am kurzen Pfosten ins Tor. Der „Fußball-Gott“ schien kein Pölbitzer zu sein. Denn nach den beiden Eigentoren hatte der Gastgeber auch noch das nötige Zielwasser getrunken. Leon Felker zog von der Strafraumgrenze ab und traf zur erneuten Eintracht-Führung. 3:2 kurz vor Schluss – für Fortuna ein richtiger Nackenschlag im Aufstiegskampf. Doch es kam anders: Der seit Monaten torlose Christian Treichel hatte durch seinen Treffer spürbar an Selbstbewusstsein gewonnen. Sein Volleyschuss von der Strafraumgrenze und das damit resultierende 3:3 sorgte für frenetischen Jubel auf dem Platz und unter den Zuschauern. Mit diesem schlussendlich gerechten Remis reicht unserem Team ein Unentschieden gegen Spitzenreiter Meerane zum Aufstieg. 

 

Bilder des Spiels in der Galerie

 

Tore:
1:0 (25.)
1:1 Treichel (66.)
2:1 Klingenberger (70.)
2:2 (79.)
3:2 (82.)
3:3 Treichel (88.)

Fortuna: Pyrdok - Schönfeld, Weber, Ansorge - Romanowksy, Jendrizek, Wolff (73. Förster), B. Hilbig - Klingenberger - Foltas (46. Vogelsang), Treichel

Karten: Fortuna: Wolff, B. Hilbig, Foltas (alle gelb), Eintracht: 4 x gelb

Schiedsrichter: Wolfgang Köhler (FSV Königswalde)


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